Depression - wenn das Leben fragen stellt

 

Was

wenn Depression und Spiritualität

die beiden Seiten

derselben Medaille sind?

 

Depression, Worterklärung aus dem ethymologischen Wörterbuch www.dwds.de:

deprimieren Vb. ‘unterdrücken’ (17. Jh.), dann ‘herabsetzen’ und (vornehmlich in partizipialer Verwendung deprimierend, deprimiert) ‘seelisch niederdrücken, entmutigen’ (19. Jh.), Entlehnung aus gleichbed. frz. déprimer bzw. aus lat. dēprimere (dēpressum) ‘herabdrücken, -senken’, zu lat. premere (pressum) ‘drücken’ und s. de-. – Depression f. ‘Vertiefung’ (18. Jh.), dann ‘Senkung’ (besonders in geologischer Hinsicht), ‘Niedergeschlagenheit, gedrückte Stimmung’ sowie ‘Krisenzustand, Niedergang im Konjunkturverlauf der Wirtschaft’ (19. Jh.), Entlehnung von gleichbed. frz. dépression bzw. aus lat. dēpressio (Genitiv dēpressiōnis) ‘das Niederdrücken, -senken’. depressiv Adj. ‘niedergeschlagen, gedrückt’ (Anfang 20. Jh.), frz. dépressif.

 

Althochdeutsch ist es das Wort Schwermut, das die gedrückte Gemütsverfassung umschreibt. Finde ich nur schwer den Mut mich meinen Lebensfragen zu stellen und mein Leben mir gemäss zu verändern?

 

Also bedeutet die Diagnose Depression niederdrücken, unterdrücken. Doch was genau wird denn unterdrückt?

Ist es möglich, dass ich die Fragen, die das Leben mir stellt, unterdrücke? Oder unterdrücke ich die Gefühle die das Leben mit seinen Aufgaben in mir auslöst? Sind die tiefgehenden Fragen in dieser auf Leistung getrimmten Gesellschaft unerwünscht?

Wer bin ich?

Was mache ich hier?

Wieso gehe ich täglich zur Arbeit und tausche meine Zeit für Geld?

Wieso schicke ich meine Kinder zur Schule? Wozu?

Bringen mich solche Fragen ins Ungleichgewicht oder ist das Ungleichgewicht in meinem Leben der Auslöser für die Fragen?

Oder stellt das Leben die Fragen so oder so jedem Menschen?  Und wer nimmt sich den Fragen an und wer unterdrückt sie?

 

Die Unterdrückung von Depression verhindert erwachen.

 

Bei vielen Menschen tauchen diese Fragen im Jugendalter auf. Genau in der Zeit bevor es nach der Ausbildung in die Arbeitswelt geht.

Es ist also sehr wichtig Menschen jeden Alters, aber insbesondere junge Menschen mit ihren tiefgründigen Lebensfragen, ihren Fragen in Lebenskrisen sehr ernst zu nehmen und achtsam zu begleiten, damit sie ihre innere Stimme, ihr Wissen, ihre Weisheit und Verbundenheit erinnern können. Denn die Antworten auf die Lebensfragen müssen wir in uns finden. Ein Therapeut kann mir seine Antworten auf die Fragen sagen, doch es sind eben seine Antworten. Ich brauche aber, damit mein Leben wieder mit Sinn erfüllt wird, meine Antworten auf die Fragen.

Mit jeder eigenen Antwort auf unsere Fragen werden wir ein wenig stärker und sicherer. Wir erkennen selber wo unser Weg lang geht.

Erwachsene dürfen die jungen Menschen begleiten, damit sie die Zuversicht, das Zutrauen und Vertrauen erinnern und ihren einzigartigen Weg gehen können.

 

Spiritualität kann durch Depression / Lebensfragen wachsen und uns tiefe Erkenntnisse schenken. Bei der nächsten Depression, die oft gar keine ist, sondern einfach tiefsinnige Fragen die das Leben stellt, geht der Weg schon leichter, weil das Gefühl von richtig zu sein, Verbundenheit, Liebe und innerer Führung bereits erfahren wurde und so auf diese Erfahrung zurückgegriffen werden kann.

 

Lebensfragen sind wichtig für sprituelles, menschlich - geistiges Wachstum. Unterdrücken wir sie und setzen ihnen den Stempel "Depression" auf, wird der Mensch nach und nach zum zwar funktionierenden Arbeiter, jedoch zunehmend freudloser.

 

Vertrauen wir dem Leben, schenkt es uns Fragen und Antworten. Dann, wenn ich bereit bin mich dem Leben hinzugeben, anstatt es kontrollieren zu wollen.

 

Schwermütige Phasen sind keine Depression und schon gar keine Krankheit. Die Lebensfragen helfen mir und dir zu wachsen.

 

Gerne begleite ich dich ein Stück weit auf deinem Lebensweg.

 

Depression - Spiritualität

nur durch Tiefe erlange ich Höhe

nur durch Höhe erkenne ich Tiefe

Depressionen sind die Fragen

nach unsern Wurzeln in der Tiefe (Dunkelheit),

die uns stand.fest verwurzeln und uns in unser

tiefstes Sein und tiefstes Wissen führen,

das verborgen im Dunkeln wartet.

Depressionen (deep) sind unsere unteren Wurzeln,

Spiritualität sind die oberen Wurzeln.

Depression führt uns in die Dichte,

Spiritualität führt uns ins Lichte.

Beides

ist wichtig

für die Ganzheit.

 

Dorothea

 

jeder Menschen soll wieder blühen,

in seiner Einzigartigkeit